Neue Förderung:
E-Autos zum Schnäppchenpreis

Ein neuer Schub für die Elektromobilität in Würzburg: Nicht nur, dass die WVV Energie an mehr als 100 Standorten Ladestrom anbietet – die neue Elektroauto-Prämie der Bundesregierung senkt die Anschaffungskosten für viele Würzburgerinnen und Würzburger. Dazu packen einige Hersteller nochmals hohe Rabatte. Zum Teil sind neue Stromer jetzt günstiger als Verbrenner und bereits zu einem Schnäppchenpreis von unter 10.000 Euro zu haben. Die WVV hat Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Elektromobilität in Mainfranken

In Mainfranken ist die Elektromobilität bereits zu einem sichtbaren Teil des Alltagsverkehrs geworden. In der Stadt Würzburg waren im August vergangenen Jahres bereits 8.844 reine Elektro- und Hybridfahrzeuge zugelassen, im Landkreis kamen 7.323 hinzu. Damit diese auch abseits der heimischen Wallbox mit Strom versorgt werden, betreibt die WVV Energie inzwischen mehr als 400 Ladepunkte an weit über 120 Standorten.

Elektromobilität in Mainfranken. // Foto: Stefanie Jakob.

Förderung für Kauf und Leasing von E-Autos

Im Januar 2026 hat die Bundesregierung ein neues E-Auto-Förderprogramm aufgelegt. Es zielt darauf ab, den Kauf und das Leasing von bestimmten Elektroautos, Plug-in-Hybriden und Elektroautos mit Reichweitenverlängerern (Range Extender) anzuschieben. Profitieren sollen vor allem private Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Förderfähig sind sowohl der Kauf als auch das Leasing von Neuwagen. Die eingeplanten Mittel in Höhe von drei Milliarden Euro reichen für geschätzt 800.000 geförderte Fahrzeuge im Zeitraum von 2026 bis 2029. Die Förderung beträgt zwischen 1.500 und 6.000 Euro – abhängig von Einkommen und Familiengröße – und soll sogar rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 gelten. Einige Regelungen sind jedoch noch offen. Das Online-Portal für Anträge soll ab Mai 2026 freigeschaltet sein. Was jetzt bereits bekannt ist:

FAQ: Was muss man zur E-Auto-Förderung wissen?

Welche Elektroautos werden gefördert?

Es geht um Neufahrzeuge mit rein batterieelektrischem Antrieb, batterieelektrischem Antrieb mit Range Extender und mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, sofern deren CO2-Ausstoß pro Kilometer maximal 60 Gramm beträgt. Geld gibt es für Kauf oder Leasing von Fahrzeugen der EU-Klasse M1 (Pkw und die meisten Wohnmobile unter 2,5 Tonnen), die erstmals in Deutschland zugelassen werden. Gebrauchte E-Autos werden derzeit nicht gefördert.

Wie hoch ist die Förderung?

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, deren zu versteuerndes Haushaltsjahreseinkommen maximal 80.000 Euro beträgt. Das entspricht ungefähr einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 4.800 Euro bei ledigen Personen und 5.400 Euro bei Ehepaaren. Niedrigere Einkommen werden stärker gefördert. Für Haushalte mit maximal 60.000 Euro Haushaltsjahreseinkommen gibt es einen Aufschlag auf die Basisförderung von 1.000 Euro, für Haushalte mit maximal 45.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen von weiteren 1.000 Euro.

Warum profitieren Familien?

Die Einkommensgrenze verschiebt sich für bis zu zwei Kinder (unter 18 Jahren) um 5.000 Euro je Kind nach oben. Sie liegt bei Familien mit zwei oder mehr Kindern damit bei maximal 90.000 Euro zu versteuerndem Haushaltsjahreseinkommen. Zudem steigt die Förderung pro Kind um 500 Euro (maximal bis zwei Kinder).

Ab wann gilt die neue Förderung?

Für die Förderung maßgeblich ist das Datum der Neuzulassung ab dem 1. Januar 2026. Die Förderanträge können rückwirkend und erst nach der Zulassung des Fahrzeugs gestellt werden. Das Online-Portal dazu wird voraussichtlich im Mai 2026 freigeschaltet. Dort lassen sich dann alle erforderlichen Unterlagen und Angaben in digitaler Form einreichen. Die Antragstellung muss spätestens ein Jahr nach der Zulassung erfolgen.

Gibt es eine Mindesthaltedauer?

Eine der Förderbedingung ist eine Mindesthaltedauer für Kauf und Leasing. Sie beträgt 36 Monate ab der Erstzulassung. Ziel ist, zu verhindern, dass geförderte Autos sofort mit Gewinn weiterverkauft werden. Profitieren sollen hingegen Privatpersonen, die ein Fahrzeug tatsächlich im Alltag nutzen wollen.

Wo gibt es mehr Informationen?

Eine Zusammenfassung zu den derzeit bekannten Details der aktuellen Förderung der Elektroautos bietet der ADAC.

Einzelheiten zum Programm, zur Förderung und zu Voraussetzungen für die Antragstellung sind beim Bundesumweltministerium dargestellt und werden dort laufend aktualisiert.

E-Autos günstiger als Verbrenner

Die neue Prämie macht E-Autos zum Teil günstiger als ein vergleichbares Benzin-Modell. Die Preisunterschiede waren bereits in den vergangenen Monaten geschrumpft. Mit der Ankündigung der Förderung haben einige Hersteller zusätzlich hohe Elektro-Rabatte obendrauf gepackt. So vermelden es verschiedene Medien wie zum Beispiel die Süddeutsche Zeitung.

Dies führe dazu, dass zumindest einige elektrisch betriebene Modelle schon für weniger als 10.000 Euro zu haben seien. Auch beim Leasing gebe es zumindest derzeit echte Schnäppchen.

Wie die WVV Energie Elektromobilität anschiebt

Als Energieversorger sehen wir die Zukunft in der Elektromobilität. Daher möchten wir unseren Kundinnen und Kunden durch gezielte Förderprogramme beim Umstieg auf ein E-Mobil begleiten. Alle Förderprogramme finden Sie auf der WVV-Webseite. Interessierte erfahren dort auch, wie sie sich jährlich mit ihrem Elektroauto eine sogenannte THG-Prämie in Höhe von bis zu 275 Euro sichern können. Ergänzend bietet die WVV spezielle Stromtarife, mit denen sich Haus- und Autostrom kombinieren und besonders günstig nutzen lassen.​

Entdecke den passenden WVV Stromtarif. // Foto: Alex Neubauer.

Weitere Artikel

Made with ❤️ in Würzburg