Klare Linie – auch beim Design: Erste Straba mit neu gestyltem Innenraum unterwegs

Ganz gleich, wo es per Straba hingeht – zur Arbeit, zur Schule, zum Shopping: Das Auge fährt immer mit. Genau deshalb erhält ein Teil der GT-N-Flotte jetzt ein umfassendes Makeover im Innenraum – vom Fußboden bis zu den passenden Sitzpolstern. Den Anfang macht der berühmte „Flaschenzug“ der Distelhäuser Brauerei.

Beim Anschauen alter Fotos werden viele von uns schon einmal über sich selbst gestaunt haben. „Diese Hose, dieser Pulli, diese Wohnzimmer-Schrankwand … wie konnte ich das damals schick finden?!“ Klar, Trends kommen und gehen. Doch das lässt sich nicht nur im Kleiderschrank oder den eigenen vier Wänden ablesen; auch die Mitte der 1990er-Jahre angeschafften Würzburger Straßenbahnen vom Typ GT-N sind definitiv ein Kind ihrer Zeit. Auffälligstes Beispiel: die mehrfarbig gemusterten Sitzbezüge, stilistisch irgendwo zwischen Thomas-Gottschalk-Anzug und Euro-Dance-Look.

Höchste Zeit also, den „90er-Jahre-Anzug“ abzulegen!

Und zwar zugunsten einer deutlich zeitloseren Variante, die in gewisser Weise ja auch besser mit dem zeitlos guten Konzept Straßenbahn harmoniert! Deshalb präsentiert sich das Innenleben der GT-N-Wagen künftig optisch weniger quirlig, dafür um einiges ruhiger und eleganter. Passend zu den neuen dunkleren (und zugleich rutschfesten) Fußböden, die in einigen Bahnen schon verlegt sind, werden die Strabas jetzt „Zug um Zug“ mit neuen Sitzpolstern aufgehübscht. Dabei vereint der dunkelgraue Stoff mit dezenten roten Punkten gleich mehrere Vorteile: So sind die Bezüge nicht nur unempfindlich gegen Schmutz und Verunreinigungen – sie bieten zugleich einen guten Kontrast zu den umliegenden Bauteilen des Innenraums, etwa den hellen Sitzschalen oder den Wandverkleidungen.

Das GT-N-Interieur im Vorher-Nachher-Vergleich. // Foto: WVV.

Schicke Schale, schicker Kern – der Flaschenzug fährt voraus

Premiere feiert das Make-Over mit neuen Böden und Sitzpolstern in einem ganz bestimmten GT-N. Seit Anfang Novemver ist nämlich der Distelhäuser Flaschenzug wieder auf den Würzburger Schienen unterwegs. Den längeren Werkstattaufenthalt dieser Bahn nutzte man praktischerweise gleich für die optische Frischzellenkur. Bei den weiteren GT-N-Modellen wird das Umstyling immer dann erfolgen, wenn die Fahrzeuge ohnehin längerfristig in die Werkstatt müssen – zum Beispiel für eine Hauptuntersuchung.

Gemeinsam mit vielen Experten wird derzeit jede einzelne GT-N-Straßenbahn genauestens überprüft.
Der „Distelhäuser Flaschenzug“ in der Werkstatt der WSB. // Foto: WVV.

Übrigens: Aktuell lohnt es sich gleich doppelt, die Augen nach der Distelhäuser Straba offenzuhalten. Denn auf unseren Social-Media-Kanälen (Facebook & Instagram) gibt es dazu bald auch ein tolles Gewinnspiel. Schaut vorbei und bleibt immer auf dem Laufenden. Dort haben wir außerdem weitere interessante Details rund um die Neugestaltung der GT-N-Strabas parat.

Weitere Artikel

Made with ❤️ in Würzburg