Technisch immer ganz vorne dabei

Wenn wir in ein Parkhaus fahren, tun wir das für gewöhnlich, ohne viel nachzudenken. Fast immer sind wir in Eile. Meistens wollen wir nur einen geeigneten Parkplatz finden. Und manchmal sind wir mit unseren Gedanken so stark bei anderen Dingen, dass wir sogar vergessen, wo wir unser Auto abgestellt haben. Hand aufs Herz: Ist Ihnen das noch nie passiert? Die Menschen, die in einem Parkhaus ihren täglichen Dienst verrichten, können jedenfalls davon ein Lied singen – doch dazu später.

In Flensburg geparkt – in Würzburg betreut

Was uns als Parkhausnutzern jedoch in aller Regel nicht auffällt: Im Hintergrund ist ein hoher organisatorischer und technischer Aufwand nötig, damit wir unser Fahrzeug für eine gewisse Zeit im sicheren Umfeld einer Parkgarage abstellen können. Dabei ist modernste Technik im Einsatz – von der Sprechanlage und der Videoüberwachung über die Kassenautomaten und Schrankensysteme bis zur Leitstelle. Was vermutlich die wenigsten wissen: Die Würzburger Stadtverkehrs-GmbH (SVG), eine hundertprozentige Tochter der WVV, betreibt nicht nur in unserer Region Parkhäuser, sondern in ganz Deutschland und vereinzelt sogar in Österreich und der Schweiz.

Das neue Zuhause der SVG im Skyline Hill Center, Foto: WVV

Über die neue Leitstelle im Skyline Hill Center am Hubland – nicht umsonst die modernste Parkhaus-Leitstelle Deutschlands – werden alle diese Parkgaragen zentral betreut. Wer in Flensburg, Berlin oder München sein Parkticket verloren hat, spricht also unter Umständen mit SVG-Mitarbeitenden in Würzburg, wenn er oder sie über die Sprechanlage Hilfe anfordert. Entsprechend breit und vielfältig ist auch das Aufgabengebiet derer, die bei der SVG für die Funktionsfähigkeit der verschiedenen technischen Betriebssysteme der Parkhäuser verantwortlich sind: die Elektriker.

Lust auf neueste Technik? – Flexible Allrounder werden gesucht! 

„Im Grunde bewegen sich unsere Elektriker an der Schnittstelle zwischen Elektrik und IT“, erklärt Daniel Schüssler-Spitzhüttl, Abteilungsleiter für den Parkhäuser-Betrieb bei der SVG. „So muss man sich beispielsweise in der Netzwerktechnik auskennen, weil alle Anlagen über Computernetzwerke miteinander verbunden sind und alle Geräte über eine eigene IP-Adresse aus der Zentrale heraus gesteuert werden.“ Darüber hinaus benötigt man Kenntnisse der Sprechanlagentechnik, da alle Parkhäuser über Sprechanlagen verfügen, mit denen sich die Kunden mit der Leitzentrale in Verbindung setzen können. Gleiches gilt für das Thema Videosysteme. Denn zumindest die Ein- und Ausfahrtsbereiche sowie die Kassenautomaten werden per Video überwacht. „Man muss also auch in der Lage sein, vor Ort einen Videoserver zu installieren und zu programmieren,“ erläutert Daniel Schüssler-Spitzhüttl. Dazu kommt natürlich der Umgang mit den klassischen Parkbetriebssystemen wie Schrankenanlagen und Kassenautomaten. In allen diesen Bereichen decken die SVG-Mitarbeitenden die gesamte Kette von der Montage und Inbetriebnahme von Anlagen über die regelmäßige Wartung bis zum technischen Support ab.

Auch Holger Landeck, der nach seiner Ausbildung zum Elektriker bei der WVV vor acht Jahren zum Parkhausbetrieb der SVG kam, betont die Vielfältigkeit seiner Aufgaben und ergänzt noch einen weiteren Bereich: „Man hat nicht nur mit Elektrik zu tun, sondern auch mal mechanische Arbeiten auszuführen – etwas zurechtbiegen oder flexen oder bohren. Dann wieder geht es darum, Geräte am Rechner softwareseitig einzurichten oder zu entstören. Dadurch wird die Arbeit niemals eintönig.“

Ständige Weiterbildung ist unerlässlich

Dass ein so breit angelegtes Know-how nicht selbstverständlich ist, weiß auch Abteilungsleiter Schüssler-Spitzhüttl: „Gelernte Energieanlagenelektroniker bringen natürlich die nötigen Spezialkenntnisse mit, aber von klassischen Hauselektrikern kann man das nicht erwarten.“ Entsprechend schult die SVG ihre Mitarbeiter umfassend – sowohl über Weiterbildungen, die von Herstellerfirmen angeboten werden, als auch im Rahmen interner Seminare. „Niemand wird hier mit seinen Aufgaben allein gelassen“, unterstreicht Daniel Schüssler-Spitzhüttl. „Wir gehen davon aus, dass ein neuer Mitarbeiter ca. ein halbes bis ein Jahr benötigt, bis er seine Aufgaben komplett selbstständig übernehmen kann.“

Sorgenfreies Parken – unserer Mitarbeitenden geben täglich alles für dieses Ziel, Foto: WVV

Das hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass man sich bei der SVG stets darum bemüht, die neuesten technischen Entwicklungen mitzumachen – wir wollen immer technisch ganz vorne mit dabei sein. So steht zum Beispiel als nächstes bei den Parktickets die Umstellung auf Barcodes anstelle der Magnetstreifen an. Auch das Thema „Kennzeichenerkennung“ rückt gerade zunehmend in den Fokus. Man lernt also im Parkhausbetrieb nie aus – und gerade das macht den Reiz der Tätigkeit aus. Es versteht sich insofern fast von selbst, was man für die Tätigkeit als Parkhauselektriker bei der SVG mitbringen sollte: die Offenheit gegenüber neuen Technologien, die Bereitschaft zur stetigen Weiterbildung und die Lust, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Ein gewisses Improvisationstalent, Zuverlässigkeit, Termintreue und Flexibilität runden das geforderte Qualifikationstalent ab.

„Als Elektriker im Parkhausbetrieb der SVG erhält man die Möglichkeit, in einem modernen Unternehmen zu arbeiten, das immer in die Zukunft schaut, die neuesten Technologien einsetzt und sich auch permanent positiv entwickelt hat.“

Abwechslung statt Alltagsroutine – von Menschen und Technik

Für Elektriker Holger Landeck spielt allerdings nicht nur die „Faszination Technik“ eine wichtige Rolle. Er weiß auch zwei weitere Aspekte seines Jobs zu schätzen: die überregionale Ausrichtung der SVG und den Kundenkontakt. „Da die SVG deutschlandweit Parkhäuser betreut, kommt man im Außendienst auch mal ein wenig rum“, berichtet er. „Ich finde es interessant, dass man viel unterwegs ist und auch mal was anderes sieht – zum Beispiel bei Tagestouren nach Darmstadt, Nürnberg oder München.“ Natürlich müsse man damit zurechtkommen – das verschweigt Landeck nicht –, dass man bei einem größeren Montageauftrag in Hamburg oder Berlin auch mal die ganze Woche über nicht zuhause ist. „Aber das kommt im Schnitt vielleicht einmal pro Monat vor“, beschwichtigt er. „Und übers Wochenende hinweg war ich persönlich in acht Jahren noch nie im Einsatz.“ Auch der Kontakt mit den auswärtigen Kunden macht ihm Spaß: „Die sind natürlich froh, wenn man alles repariert hat und dankbar, dass die Anlage danach wieder reibungslos läuft.“

„Niemand wird hier mit seinen Aufgaben allein gelassen.“

Und wie war das noch mit den Parkhausnutzern, die ihr Auto nicht wiederfinden? „Ja, das kommt schon auch mal vor“, schmunzelt Holger Landeck. „Beispielsweise traf ich einmal auf einen älteren Herrn, der felsenfest davon überzeugt war, er habe sein Fahrzeug auf einem ganz bestimmten Parkplatz abgestellt und nun sei es nicht mehr da. Ich erinnerte mich aber, eine Etage tiefer ein Auto gesehen zu haben, das sehr genau zu seiner Beschreibung passte. Dort fand er dann auch prompt seinen Wagen.“ Übrigens: Für Menschen, die häufiger mit diesem Problem zu kämpfen haben, bietet die SVG in ihrer „Parken-App“ mit dem „Car Finder“ eine nützliche Funktion – die Möglichkeit, die Parkposition mit einem Foto in der App zu dokumentieren. Auch mit anzuschieben, wenn ein Auto partout nicht anspringen will, gehört zwar nicht zu den offiziellen Aufgaben eines Parkhauselektrikers – aber man hilft ja gern. Doch solche Situationen sind die absolute Ausnahme.

Was diese Tätigkeit wirklich ausmacht, bringt Abteilungsleiter Schüssler-Spitzhüttl auf den Punkt: „Man erhält hier die Möglichkeit, in einem modernen Unternehmen zu arbeiten, das immer in die Zukunft schaut, die neuesten Technologien einsetzt und sich auch permanent positiv entwickelt hat.“ Zudem fehlt es nicht an Entwicklungspotenzial: Zum Beispiel ist der Aufstieg vom Monteur zum Projektleiter oder sogar zum Gruppenleiter möglich.
Wer sich für eine Anstellung als Elektriker im Parkhausbetrieb der SVG interessiert, findet hier weitere Informationen.

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