Sicher haben Sie es schon geahnt: Wir haben Ihnen in Verbindung mit unserem 60-jährigen Jubiläum einen kleinen Aprilscherz serviert.

Haben Sie schon Sorgen gemacht, wie Sie mit 60 Litern Wasser pro Nase zurechtkommen? Das müssen Sie nicht. Wir drehen niemandem den Hahn ab. Deshalb ist auch die präsentierte Idee des Wasser-Sharing obsolet. Und auch, wer unser angekündigtes innovatives Verbrauchs-Check-Tools in der MeineWVV-App sucht, wird nicht fündig werden. Sie müssen Ihren Tagesverbrauch nicht live verfolgen. Die Leitung wird nicht austrocknen. Insofern geben wir also Entwarnung.

Optimale Trinkwasserqualität dank WVV
Kein Grund zur Sorge, aber zur Sorgfalt. Ein Trinkwasser-Limit wird zwar nicht eingeführt, dennoch appelliert die WVV für mehr Achtsamkeit im Umgang mit der kostbaren Ressource Wasser. // Foto: Gettyimages

Aber wie so häufig bei Scherzen, birgt auch dieser ein Körnchen Wahrheit. Denn Wasser bleibt ein kostbares Gut, das sorgsamen Umgang verlangt, auch wenn wir uns derzeit an reichlich „sprudelnden“ Quellen bedienen können: Allein die drei Zeller Stollen decken die Hälfte unseres Würzburger Trinkwasserbedarfs, indem sie 6 Mio. Kubikmeter Wasser liefern. Und die Bahnhofsquellen am Würzburger Stein, die älteste Wasserquelle der Stadt, stellen weitere 20 Prozent unseres Wasserbedarfs sicher. Aber beide Quellen sind beeinflusst von Dürrejahren und prinzipiell vom Klimawandel betroffen. Krisensicherer ist unsere dritte Quelle, das Wasserwerk Mergentheimer Straße. Es bereitet nicht nur Wasser aus der Winterhäuser Quelle und Uferfiltrat auf, sondern auch Mainwasser. Damit arbeitet es unabhängiger von Niederschlägen und kann theoretisch bis zur Hälfte des Trinkwasserbedarfs vor Ort decken, bis zu 15.000 Kubikmeter täglich. Doch in dürren, heißen Sommern ist auch der Main in Gefahr: Je größer die Hitze, desto größer der Wasserbedarf. Wenn die Felder austrocknen, greift auch die Landwirtschaft auf das Flusswasser zurück. Der so sinkende Pegel lässt wiederum die Wassertemperatur nach oben klettern. Und das macht dann den Lebewesen im Main zu schaffen.

Fazit: Es gibt aktuell keinen Grund zur Sorge, aber zur Sorgfalt. Schließlich ist auch die Gewinnung und Aufbereitung von Trinkwasser ein aufwendiger Prozess. Also machen Sie mit: Gießen Sie Ihren Garten mit Regenwasser, installieren Sie Durchflussbegrenzer und duschen Sie, statt ein Vollbad zu nehmen. Jeder Schritt zählt!

Mehr Tipps rund ums Wassersparen finden Sie hier auf den Seiten von Ökotest und Bund Naturschutz.

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