E-Auto von Mercedes – mit viel Power und hoher Reichweite im Einsatz für die WVV

Ein starkes Gespann: WVV Mitarbeiter Michael Vogel und der Mercedes eVito Kastenwagen. Bildnachweis: WVV

Von Schlappmachen keine Spur! WVV Mitarbeiter Michael Vogel kann sich auf den Mercedes eVito Kastenwagen verlassen. Im beruflichen Alltag hat sich der Einsatz des Elektroautos bewährt – nicht zuletzt aufgrund seiner überzeugenden Reichweite

Seit Anfang des Jahres nutzt Michael Vogel, der als Monteur Wartungs- und Servicearbeiten bei Pumpwerken, Hochbehältern und Brunnen für die WVV im Bereich Trinkwasser durchführt, den Mercedes eVito als Firmenwagen. Seine Erfahrung: Für die täglichen Montagefahrten ist der Kastenwagen mit elektrischem Antrieb ideal. Nach gut einem halben Jahr weist der Tachostand bereits 10.000 Kilometer aus. Pro Tag legt der Monteur zwischen 50 und 100 Kilometer zurück. Seine Erfahrung: Die Kapazität der Batterie ist vollkommen ausreichend. „Nicht ein Mal hat mich der eVito im Stich gelassen. In meinem Job kommt es regelmäßig zu unvorhergesehenen Einsätzen. Da ist zusätzliches Laden schwer möglich. Trotzdem hat die Batterie nie schlapp gemacht“, freut sich Vogel.

Dass der Einsatz des E-Autos im beruflichen Alltag so reibungslos funktioniert, liegt mitunter auch am Fahrverhalten des 50-Jährigen. „Durch eine effiziente Fahrweise schone ich die Batterie, mit der Bremsrückgewinnungsenergie kann ich sie zum Teil wieder aufladen. Das gibt ein paar Kilometer zusätzlich“, erklärt Michael Vogel.

Mobiles Schnellladen für zwischendurch

Das Laden des E-Autos ist inzwischen fester Bestandteil der Wochenroutine geworden. Zweimal wöchentlich lädt Michael Vogel auf dem Betriebsgelände der WVV, wo eigens Ladesäulen für die Dienstfahrzeuge eingerichtet sind. Abgerechnet wird über einen Chip, der dem Fahrzeug zugeordnet ist. „Mit zweimal pro Woche komme ich in der Regel gut aus. Manchmal lade ich zusätzlich am Wochenende. Wenn ich auf einem längeren Einsatz an einem Pumpwerk bin, ist auch meine mobile Steckdose im Einsatz. Damit kann ich an jeder Steckdose mit Starkstrom problemlos aufladen – auch am Pumpwerk“, so Vogel.

Generell besteht die Möglichkeit, das E-Auto zu Hause mit einer Wallbox oder an den öffentlichen Ladesäulen aufzuladen. Mit der interaktiven Ladekarte sind diese leicht zu finden (Mehr Infos zur Ladedauer gibt es hier).

Meist fährt Michael Vogel so lange, bis die Batterie noch rund 30 Prozent Restenergie hat. Die ersten 50 Prozent aufzuladen, funktioniert relativ schnell. Nach maximal zwei Stunden Ladezeit ist die Batterie halbvoll, so seine Erfahrung. Lädt man eine nahezu leere Batterie voll auf, braucht es zwischen sechs und sieben Stunden. „Ich lade allerdings immer nur zu 90 Prozent, weil dies laut Herstellerangaben effektiver und schonender sein soll“, so Vogel.

Die Ladedauer bei Elektroautos ist von der Größe der Batterie abhängig und davon, wie leer sie ist und mit welcher maximalen Leistung geladen wird. Der BMW i3 hat beispielsweise eine nutzbare Batteriegröße von 37,9 kWh. Ist der Akku leer, dauert die Vollladung mit 2,3 kW Ladeleistung mehr als 15 Stunden, mit 11 kW zirka 3,5 Stunden und eine Schnellladung mit 50 kW etwa 40 Minuten bis 80 Prozent Ladestand.[1]

Hoher Fahrspaß mit dem E-Auto

Die täglichen Fahrten mit dem eVito machen Michael Vogel viel Spaß. „Der elektrische Antrieb sorgt für ein großartiges Fahrgefühl“, freut er sich. Auch der Geräuschkomfort ist für ihn gerade im stressigen Alltag sehr angenehm. Sein Fazit: „Absolut tauglich! Mit viel Fahrspaß, gerade bei der Beschleunigung, und leisem Antrieb kann ich den eVito für den beruflichen Einsatz sehr empfehlen.“

Welche Reichweite und Batteriekapazität hat das Elektroauto eVito?

Laut Herstellerangaben hat der eVito Kastenwagen von Mercedes eine Reichweite von bis zu 184 Kilometern. Die nutzbare Batteriekapazität beträgt 35 Kilowattstunden. Bei einer Ladeleistung von bis zu 7,4 Kilowatt ist die Batterie in zirka sechs Stunden von null auf 100 Prozent aufgeladen werden.

Wie hoch ist der Stromverbrauch beim eVito Kastenwagen?

Der Stromverbrauch beträgt laut Herstellerangaben 20,5 bis 24,9 Kilowattstunden pro 100 Kilometer. Vergleichbare Werte weisen auch andere Modelle auf: Der Elektro-Kastenwagen e-crafter L3/H3 von VW verbraucht beispielsweise laut Herstellerangaben 21,54 Kilowattstunden pro 100 Kilometer.

Im Gegensatz zum Vito-Kastenwagen von Mercedes mit Verbrennermotor spart man ordentlich CO2-Emissionen ein. Während der herkömmliche Vito 5,9 Liter Benzin pro 100 Kilometer verbraucht und seine kombinierten CO₂-Emissionen bei 156 Gramm pro Kilometer liegen, betragen die kombinierten CO2-Emissionswerte beim E-Kastenwagen null Gramm. Bei den 20.000 Kilometern, die Michael Vogel im Jahr zurücklegt, sind das jährlich über drei Tonnen CO2, die er gegenüber dem Vito einspart. Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.

Was muss ich bei der Reichweite von Elektroautos beachten?

Die Reichweite von Elektroautos hängt von verschiedenen Faktoren ab. E-Autos verfügen über eine schnelle Beschleunigung. Denn das Drehmoment eines E-Motors kann im Gegensatz zum Verbrennermotor jederzeit abgerufen werden. Rasen und schnelles Beschleunigen verbrauchen jedoch einiges an Energie. Die Reichweite kann sich erheblich verringern.

Auch extreme Temperaturen machen der Batterie zu schaffen. Wer es bei Kälte im Auto wohlig warm haben möchte, dreht die Heizung auf. Doch jedes Grad mehr im Auto bedeutet weniger Reichweite. Außerdem verlieren Akkus bei niedrigen Temperaturen generell an Kapazität.

Wie lange hält die Batterie bei E-Autos?

Acht bis zehn Jahre – so lange sollte die Batterie bei E-Autos halten. Das entspricht ungefähr 500 bis 1.000 Ladezyklen. Bei einer Reichweite von durchschnittlich 100 Kilometern pro Ladevorgang, würde das einer Laufleistung von 50.000 bis 100.000 Kilometern entsprechen.

Batterien von Handys oder Laptops verlieren über die Zeit und je nach Nutzung an Leistung. Um dem vorzubeugen, haben Elektroautos ein intelligentes Batteriemanagement. Das misst die Temperatur und Spannung jeder einzelnen Zelle in der Lithium-Ionen-Batterie. So kann sie weder überhitzen noch zu kalt werden und damit an Leistungsfähigkeit einbüßen. Ziel ist immer, die Zellchemie so gut wie möglich zu schonen. Der ADAC hat in mehreren Langzeittests mit den ersten Elektroautos auf dem Markt nachgewiesen, dass tatsächlich eine akzeptable Lebensdauer von Akkus erzielt werden kann.[2]

Die meisten E-Auto-Hersteller haben sich auf eine Akkugarantie von acht Jahren und 160.000 Kilometern geeinigt.


[1] https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/laden/faq-elektroauto-laden/

[2] https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/elektromobilitaet/info/elektroauto-batterie/

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