„Aller Anfang ist…“ – bei der WVV gar nicht schwer!

Alljährlich im September beginnen zahlreiche junge Menschen ihre Ausbildung bei der WVV. Jedes Jahr werden sie im Rahmen eines bewährten Einführungsprogramms von Mitarbeitenden aus verschiedensten Bereichen des Konzerns – punktuell unterstützt von externen Trainern/Trainerinnen – engagiert und fürsorglich mit dem Unternehmen vertraut gemacht. Alles Routine also? Keiner Rede wert? Von wegen!

Schließlich ist der Start ins Berufsleben für die Neuankömmlinge alles andere als Routine. Sondern eine wichtige Wegmarke in ihrem Leben und somit ein durchaus einschneidendes Ereignis. Da darf man schon ein wenig nervös, unsicher oder zumindest sehr gespannt sein. Das wissen auch die für Personal und Nachwuchsarbeit Verantwortlichen bei der WVV. Deshalb bemühen sie sich seit vielen Jahren erfolgreich, den Einstieg für die Auszubildenden des neuen Jahrgangs möglichst angenehm und wertschätzend zu gestalten. Die jungen Leute willkommen heißen, Ängste und Unsicherheiten abbauen, ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen – all das gehört dazu.

Auch für die Verantwortlichen auf Seiten der WVV sind die Einführungswochen bei aller Erfahrung und Routine kein „Alltagsgeschäft“: „Es ist jedes Jahr aufs Neue spannend zu beobachten, wie die neuen Azubis agieren, wie das Miteinander funktioniert, aber auch wie handwerklich geschickt sie sind“, erzählt zum Beispiel Christoph Tenzer, der als Ausbilder für die gewerblichen Auszubildenden erstmals an der Kennenlernfahrt in der zweiten Einführungswoche teilnahm. Und noch etwas ist nicht zu unterschätzen: In Zeiten des wachsenden Fachkräftemangels in Deutschland befinden sich längst auch Unternehmen wie die WVV in einem harten Wettbewerb um geeigneten Nachwuchs. Da gilt es – getreu dem Motto „für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance“ – auch selbst von Anfang an gegenüber den begehrten Nachwuchskräften „eine gute Figur zu machen“.

Gut vorbereitet in die Ausbildung starten: Informationen schaffen Orientierung

Gleichzeitig sollen die neuen Mitarbeitenden das nötige Rüstzeug erhalten, um sich im WVV-Konzern mit seinen komplexen Strukturen sowie natürlich auch an ihrem Ausbildungsort möglichst schnell und gut zurechtfinden zu können. Das bedeutet: Viele Informationen vermitteln, in die Organisation und die verschiedenen Systeme des Unternehmens einführen und im wahrsten Sinne des Wortes Orientierung geben. Entsprechend besteht die Einführungsphase für die Auszubildenden bei der WVV im Wesentlichen aus zwei Komponenten: Im ersten Teil, der auch dieses Jahr nach dem Motto „von Azubis für Azubis“ von den älteren Auszubildenden mitgestaltet wurde, stehen die Informationsvermittlung und die eher formalen Aspekte des Bekanntmachens mit dem Konzern im Vordergrund. So nehmen traditionell Mitglieder der obersten Führungsebene gleich in der ersten Einführungswoche die Gelegenheit wahr, den jungen Leuten persönlich den Konzern etwas näherzubringen. In diesem Jahr übernahmen das Armin Lewetz, Vorstandsmitglied der Stadtwerke Würzburg AG und einer der drei Geschäftsführenden der WVV sowie sein Kollege Jürgen Söbbing, Geschäftsführer der Mainfranken Netze GmbH (MFN). Danach stellten sich die Ausbilder und Ausbilderinnen sowie der Betriebsrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) vor. Das Thema „Arbeitssicherheit“ darf im Rahmen einer Einführung in die Arbeitssituation bei der WVV ebenso wenig fehlen und wurde von Bernd Düll, der zuständigen Fachkraft für Arbeitssicherheit, ausführlich erläutert. Und schließlich müssen sich heutzutage natürlich alle Auszubildenden, egal welchen Beruf sie anstreben, schnellstmöglich mit den IT-Systemen ihres Unternehmens vertraut machen. Hierzu boten IT-Schulungen in der ersten Woche ausführlich Gelegenheit.

Viele Wege führen durch die WVV

Erfahrungsgemäß sehr beliebt ist auch die „Betriebsrallye“, bei der die neuen Kolleginnen und Kollegen die verschiedenen Anlagen und Räumlichkeiten der WVV erkunden. Doch das ist nicht alles: Dazu gehört zum Beispiel auch, den kürzesten Weg zur Notaufnahme im Juliusspital zu finden – in einem Notfall eine höchst relevante Ortskenntnis. Schließlich dürften auch die Besichtigung der Anlagen der Würzburger Straßenbahn GmbH (WSB) inklusive der Werkstatt sowie des Heizkraftwerks an der Friedensbrücke bei vielen der jungen Leute für große Augen gesorgt haben. Kleine spielerische Einlagen, die das gegenseitige Kennenlernen erleichterten, sowie ein „WVV Kahoot“ – ein Onlinetool, mit dem man in einem spielerischen Wettbewerb Wissen und Kenntnisse abfragen kann –, rundeten das Programm der ersten Einführungswoche ab.

Zusammenhalten, einander vertrauen – auch das kann man trainieren

Am Dienstag der folgenden Woche startete man in den zweiten Teil der Einführungsphase: die traditionelle Einführungsfahrt mit dem „Azubi-Seminar“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf gegenseitigem Kennenlernen und Teambuilding. Diesmal ging es dazu ins Fichtelgebirge: nach Weißenstadt am Weißenstädter See. Dort drehte sich vier Tage lang alles um das Thema „Förderung der Zusammenarbeit“ – neudeutsch: „Teambuilding“. In Seminaren und Gruppenarbeit sowie in erlebnispädagogischen Outdoorprojekten trainierten die Berufsstarter in rollierenden Gruppen die Zusammenarbeit im Team. Denn in der heutigen Arbeitswelt geht ohne Teamgeist und Teamarbeit nichts mehr. Und Ausbilder Christoph Tenzer zeigt sich von dem, was er dort erleben konnte, äußerst angetan: „Alle Auszubildenden haben sehr gut miteinander harmoniert, alle Arbeiten wurden gemeinsam erledigt, und auch abends beim geselligen Beisammensein herrschte eine sehr gute, harmonische Stimmung mit viel Austausch untereinander“, berichtet er. „Und das übrigens völlig ohne Alkohol, denn bei der Fahrt gilt striktes Alkoholverbot.“

Im Unterschied zu früheren Kennlernfahrten, bei denen das erste und das dritte Lehrjahr gemeinsam verreisten, blieben diesmal die Auszubildenden des ersten Lehrjahres „unter sich“ – was dem Zusammensein einen etwas anderen Charakter verlieh: „Die jungen Leute im ersten Lehrjahr sind ja größtenteils noch unter 18, während die im dritten volljährig sind und zum Beispiel in aller Regel auch schon den Führerschein haben“, erläutert Christoph Tenzer. „Zudem haben die Azubis im dritten Lehrjahr viel mehr Vorkenntnisse und sich auch schon ein Stück weit untereinander gefunden. Das alles sorgt für ein gewisses Gefälle zwischen den beiden Gruppen.“ Und diesmal? „Obwohl die Azubis ja aus dem kaufmännischen und dem gewerblichen Bereich kamen, wirkte die Gruppe auf mich recht homogen“, sagt Ausbilder Tenzer. „Ich persönlich halte das für einen Vorteil: Zum einen ist es für die Betreuer einfacher, mit rund 30 jungen Leuten zu arbeiten als mit über 60. Zum anderen haben sich nach meinem Empfinden dadurch sehr gute Prozesse der Neugruppierung unter den Auszubildenden ergeben: Die haben sich alle miteinander unterhalten und erst mal kennenlernen müssen und sich dann untereinander vernetzt.“

„Ins kalte Wasser springen“ – einmal anders

Jan Reiniger, der gerade seine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der WVV begonnen hat, fehlt hierzu die Vergleichsmöglichkeit. Aber an einem lässt er keinen Zweifel: „Die Kennenlernfahrt fand ich mega, es war einfach super“, schwärmt er. „Die Trainer und Betreuer waren klasse, es gab ein tolles Programm mit auch öfters mal Freizeit, und alles war total entspannt. Auch die Unterkunft und das gute Essen haben mir sehr gefallen.“ Sein persönliches Highlight? Der Floßbau! Bei dieser Aufgabe mit dem Ziel des Teambuildings sollten jeweils 5-6 Teilnehmende aus Brettern sowie alten Schläuchen aus Autoreifen in anderthalb bis zwei Stunden ein Floß bauen. Mit diesen Flößen mussten anschließend jeweils zwei Auszubildende eine gewisse Strecke über den Weißenstädter See rudern. „Das hat auch alles sehr gut funktioniert, keines der Flöße ist untergegangen und alle hatten viel Spaß bei der Sache, auch wenn sie durchaus nass wurden“, schmunzelt Ausbilder Tenzer. Sehr spannend dürfte für die Teilnehmenden auch der sogenannte „Blindflug“ gewesen sein: Hierbei sollten die Teilnehmenden zunächst 15 Minuten lang einen Parcours in Augenschein nehmen, den sie anschließend in Gruppen mit verbundenen Augen und durch ein dickes Seil verbunden im Blindflug gemeinsam meistern mussten. Ausbilder Tenzer zieht denn auch ein genauso positives Fazit zur Kennenlernfahrt wie Teilnehmer Jan Reiniger: „Das war alles von den internen und externen Betreuern mit vielen spannenden Formaten sehr gut vorbereitet und organisiert.“

Bei der WVV willkommen

Und er nutzt dieses Fazit auch zu einem leidenschaftlichen Appell an die nachfolgenden Jahrgänge, die eine Ausbildungsstelle suchen. „Ich kann nur sagen: Kommt zur WVV, macht Eure Ausbildung bei uns! Wir brauchen Euch, wir wollen Euch und wir haben Euch aber auch einiges zu bieten – nicht zuletzt sehr sichere Arbeitsplätze!“ Der angehende Industriekaufmann Jan Reiniger hat diese Entscheidung bereits aus gutem Grund getroffen: „Ich habe mich für die WVV entschieden, weil sie eine große Präsenz in Würzburg und der Umgebung hat. Und die Einführungswoche hat mich in meiner Entscheidung bestätigt – das war alles sehr freundschaftlich, sehr interessant und sehr abwechslungsreich gestaltet und es hat mir sehr gut gefallen.“ Was erwartet er sich von seiner Ausbildung? „Zunächst mal, dass ich viel lerne und meine Ausbildung erfolgreich abschließe“, sagt er. „Und generell ein gutes, freundschaftliches Miteinander sowie nette Kollegen und Ausbilder, die auch Freude daran haben, mir etwas beizubringen.“ Nun – wer Christoph Tenzer und die anderen Ausbilderinnen und Ausbilder der WVV kennt, der weiß: Daran wird es ganz sicher nicht fehlen!

Worauf also noch warten? Wer sich für eine Ausbildung bei der WVV interessiert, findet weitere Informationen und die Beschreibung der Ausbildungsberufe hier.

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