Highspeed–Internet mit Glasfaser

Die WVV setzt sich für den Ausbau des Glasfasernetzes in Würzburg ein. Foto: goodluz – Fotolia

Glasfaser für Würzburg

Immer mehr Unternehmen und einige Privathaushalte profitieren in Würzburg vom Glasfasernetz der WVV – ob im Gewerbegebiet Ost, in Teilen der Innenstadt, im neuen Stadtteil Hubland oder im künftigen Neubaugebiet Rottendorf „Am Sand“. In der Corona-Krise haben sich die stabilen und sicheren Verbindungen ausgezahlt: Das störungsfreie Arbeiten vieler Mitarbeiter im Homeoffice gelang besonders einfach.

Große Datenmengen in rasantem Tempo von A nach B bewegen, datenintensive Anwendungen wie Online-Backups und Videokonferenzen mit vielen Teilnehmern, auch vom Homeoffice aus: Mit einer Internetverbindung über Glasfaser funktioniert all das stabiler und besser als mit herkömmlichen Leitungen. Kein Wunder, dass inzwischen mehr als 300 hiesige Firmen über einen Anschluss ans regionale Glasfasernetz verfügen. Damit sind sie für die Zukunft gut gerüstet. Selbst dann, wenn – wie eine Studie aufzeigt – jeder Dritte auch langfristig im Homeoffice arbeiten möchte.

 

Gigabit–Zukunft statt Digi-Tal

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Deutschland in den kommenden Jahren flächendeckend mit Breitband zu versorgen. Dabei spielt Glasfaser eine immer wichtigere Rolle. Denn sie sorgt für besonders stabile, leistungsstarke und damit schnelle Verbindungen – sofern die Leitung, wie bei der WVV, bis in die Immobilie verlegt wird. Noch besteht in puncto Glasfaseranschluss in Deutschland allerdings viel Luft nach oben – das zeigt ein Blick auf den Datenstand bei Privatkunden. Bislang verfügen lediglich 8,5 Prozent der Haushalte bundesweit über solche Verbindungen, genannt Fiber to The Building/Home (FTTB/H). Bayern liegt mit rund zwölf Prozent reiner Glasfaseranschlüsse auf einem der vorderen Plätze. In Würzburg forciert die WVV den Ausbau dieser innovativen Infrastruktur bereits seit Jahren, das Tochterunternehmen betreibt mit einer Länge von über 400 Kilometern das größte Glasfasernetz vor Ort. Allerdings hängt die weitere Erschließung auch von wirtschaftlichen Gesichtspunkten ab. Jürgen Roos, verantwortlich bei der WVV für den Glasfaserausbau, erklärt: „Wir erschließen Neubaugebiete, Gewerbegebiete und Bereiche, in denen die Anzahl privater Hausanschlüsse die Investition wirtschaftlich macht. Denn die Kosten für die schnellen Verbindungen sind immens. Ein bundesweiter Rollout würde laut Wissenschaftlichen Institut für Infrastruktur um die 80 Milliarden Euro kosten.“

Regionales Glasfasernetz wächst kontinuierlich

Dennoch hat die WVV bereits vor 15 Jahren die ersten Glasfaseranschlüsse im Gewerbegebiet Ost verlegt. Dort brachte das Netz der Zukunft einen wichtigen Wettbewerbsvorteil für die ansässigen Unternehmen. Denn die Datenmengen, die durchs Netz transportiert werden, wachsen rasant. „Mit Glasfaseranschlüssen sind Unternehmen bereits fit für die Welt von morgen und übermorgen“, weiß Jürgen Roos. Auch durch die Würzburger Innenstadt, das Baugebiet Kiesäcker in Höchberg und den Stadtteil Hubland führt bereits die Datenautobahn. Im Neubaugebiet Rottendorf „Am Sand“ ist der Anschluss in Planung. Was viele nicht wissen: Die Breitbandversorgung der Würzburger Innenstadt mit Glasfaser bildete die Voraussetzung für das WLAN-Angebot WüFi  mit aktuell insgesamt zwölf Hotspots, das bis zu drei Stunden kostenloses Surfen in der Innenstadt erlaubt.

Die Datenautobahnen der WVV erstrecken sich über eine Länge von zirka 400 Kilometern

Die Vorteile von Glasfaser in Würzburg

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Surfen in Lichtgeschwindigkeit mit mehreren 1000 Megabit pro Sekunde
  • Weniger störanfällig als Kupferleitungen
  • Skalierbare Bandbreite – jederzeit an die Bedürfnisse anpassbar
  • Wertsteigerung der Immobilie
  • Optimal für datenintensive Anwendungen wir Online-Backups und Cloud-Computing

Arbeiten im digitalen Wandel

Besonders im Homeoffice ist eine schnelle und zuverlässige Internetleitung wichtig.

Die Arbeitswelt verändert sich in großer Geschwindigkeit – auch durch die Digitalisierung und verstärkt durch die Corona-Krise. Binnen kurzer Zeit sind, wo immer möglich und nötig, Mitarbeiter zahlreicher Unternehmen ins Homeoffice gezogen. Das klappte vielerorts besser als zunächst erwartet, setzt aber eine professionelle technische Ausstattung voraus – und leistungsstarke, schnelle Internetverbindungen. Denn Videokonferenzen, ein sicherer Datenverkehr sowie schnelle Up- und Downloads müssen im Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden klappen. Das schont die Nerven und sorgt für hochwertige Ergebnisse. Dabei unterstützt eine Glasfaserverbindung. Denn sie macht den Schreibtisch daheim fit für das Tempo modernster Arbeitsprozesse: Mithilfe optischer Signale überträgt das Medium Datenströme in Lichtgeschwindigkeit, also mehr als hundert Mal so schnell wie ein Kupferkabel (VDSL). Genau deshalb sind Glasfaserleitungen so ideal für datenintensive Anwendungen.

Willkommen im Hochgeschwindigkeitsnetz

Glasfasern übertragen Daten durch Lichtimpulse, die durch ein Bündel feiner Glasfäden vom Sender zum Empfänger rasen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Kupferkabel, das die Daten durch elektrische Impulse überträgt, verfügen Glasfasern über eine wesentlich höhere Bandbreite. Datenmengen lassen sich in kürzester Zeit übertragen. Außerdem bleiben Lichtsignale von elektrischen und magnetischen Feldern nahezu unbeeinflusst, was einen positiven Effekt auf die Übertragungsqualität hat und die Abhörsicherheit bei sensiblen Daten erhöht.

Zukunftsfähig bauen – mit Breitbandanschluss

Für Bauherren hat sich ein Breitbandanschluss – insbesondere über Glasfaser – längst zu einem wichtigen Kaufkriterium für ein Grundstück entwickelt. Denn neben einem Plus an Lebensqualität ist beim Eigentum zugleich die zukünftige Wertsteigerung der Immobilie von großem Interesse. Überall dort, wo es sich wirtschaftlich rechnet, investiert die WVV in die schnelle Datenverbindung. Jürgen Roos ergänzt: „Auch im Neubaugebiet Rottendorf „Am Sand“ verlegen wir die Netzarchitektur der Zukunft. Generell gilt: Je mehr Haushalte sich in ihrer Straße für einen Glasfaseranschluss entscheiden, umso größer ist die Chance, dass sich die Erschließung lohnt.“ Die WVV berät interessierte Eigentümer zum Thema Glasfaser.

Glasfaser im Gesamtpaket

Neben der Infrastruktur kümmert sich die WVV gemeinsam mit namhaften Partnern um passende Produkte rund um Internet und Telefonie. Am Hubland etwa ist die M-net Telekommunikations GmbH zuständig, im künftigen Baugebiet Rottendorf „Am Sand“ sorgt die RegioNet Schweinfurt mit leistungsstarken Glasfaserpaketen für Internet, Telefon und HD-Fernsehen in Topqualität. Privatkunden helfen die Experten vom Netzanschlussmanagement der Mainfrankennetze bei der Wahl des passenden Gesamtprodukts aus Glasfaseranschluss und individuellem Tarif weiter. Sie befinden sich in der Domstraße 26 über dem WVV-Kundenzentrum.

Unternehmen, die Fragen zum Glasfaseranschluss haben, erhalten von Jürgen Roos alle nötigen Antworten: Jürgen Roos, 0931 36-1832, juergen.roos@wvv.de

Infos auch unter wvv.de/glasfaser

Hier können Sie sich noch weiter zum Thema Glasfaser informieren.

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